Blaulicht-Infos

Blaulicht - die permanete Gefahr aus dem Bildschirm

Wissenschaftliche Studien belegen die Gefahren von Blaulicht für den menschlichen Organismus. In den letzten 10 Jahren erfährt der Mensch ein steigendes Ungleichgewicht im Biorhythmus.

Ursache dafür ist die täglich steigende Nutzung der hocheffektiven und energiesparenden LED-Technologien bei Computer, Tablet, Smartphone und TV sowie der damit verbundenen starken Belastung durch Blaulicht.

 

Die Bedeutung von Blaulicht für unseren Körper.
Tageslicht besteht aus einem Farbspektrum, in dem sämtlichen Farben abgebildet sind, den sog. Spektralfarben. Insbesondere die Farbe Blau wird verstärkt wiedergegeben. Blaues Licht wird vom Auge positiv aufgenommen und signalisiert dem Gehirn Wachheit und führt zu körperlicher Aktivität.

Der tägliche Lebensrhythmus auf der Erde ist angepasst an das Sonnenlicht.
Daher sind wir Menschen besonders bei Sonnenschein sehr aktiv. Jede Abweichung des natürlichen Tageslichts allerdings hat direkte Auswirkungen auf unser biologisches Gleichgewicht. Licht ist ein wichtiger Bestandteil für uns Menschen, da wir überall im Körper lichtsensible Zellen besitzen.

Die visuelle Wahrnehmung wird durch die Netzhaut des Auges gesteuert.
Die Netzhaut verarbeitet das eintreffende Licht über eine Vielzahl lichtsensibler Zellen und leitet es als Bildinformation an das Gehirn weiter. Sie besteht aus mehreren Zellschichten, u.a. den sensitiven Melanopsin-Ganglienzellen. Die höchste Empfindlicheit dieser Zellen liegt im Blaubereich. Diese Fotorezeptoren sind nicht nur für die visuelle Wahrnehmung zuständig, sondern noch mit zahlreichen Bereichen des Gehirns verbunden, insbesondere dem Epithalamus im Bereich der Zirbeldrüse. Über diese Drüse beeinflussendie sensitiven Melanopsin-Ganglienzellen direkt die Ausschüttung des Hormons Melatonin.

Melatonin als Steuereinheit für den Biorhythmus
Melatonin ist ein Hormon, das den menschlichen Biorhythmus steuert. Der Melatonin-Spiegel im Blut steigt bei Dunkelheit langsam an und signalisiert dem Körper die natürliche Schlafbereitschaft. Am nächsten Morgen sinkt der Melatonin-Spiegel wieder, da durch Licht die Produktion gehemmt wird.

Blaues Licht bei der täglichen Arbeit und in der Freizeit
Heute verfügt nahezu jeder moderne Bildschirmarbeitsplatz über einen LED-Flachbildschirm. Hinzu kommen Laptops, Tablet-PCs, LED-TV und Smartphones, die täglich intensiv genutzt werden. Alle diese technischen Geräte werden mit LED-Hintergrundbeleuchtungen betrieben. Diese weisen unnatürlich hohe Anteile an blauem Licht auf (Abb. 2).Sie besitzen nur einen geringen Anteil von regenerativ wirkendem Rotlicht. Rotlicht fördert die Zellregeneration im menschlichen Körper, während Blaulicht dem entgegenwirkt.  Zusätzlich werden Büros und Arbeitsräumlichkeiten mit Leuchtstofflampen beleuchtet, die zusätzlich einen hohen Blaulichtanteil emittieren (Abb. 3).

Die Bedeutung für den Menschen
Unterdrückung der Melatonin-Produktion führt zu Störungen des Biorhythmus! Gemäß Untersuchungen des statistischen Bundesamtes verbringt etwa 80% der berufstätigen Bevölkerung in Deutschland einen Großteil der täglichen Arbeit vor dem Computer.  Zusätzlich wird teilweise bis in die Abendstunden hinein bei künstlichem Licht gearbeitet. Durch diese Überflutung mit Blaulicht wird dem Körper Tageslicht vorgetäuscht, die Produktion von Melatonin gehemmt und der Biorhythmus des menschlichen Körpers verändert. Die natürliche Schlafbereitschaft wird unterdrückt und der Körper wird unnatürlich belastet, was zu Stresssymptomen und Schlafstörungen führt.

Über 1/3 der deutschen Bevölkerung leidet unter Schlafstörungen

Bei der Arbeit mit LED-Bildschirmanzeigen fokussieren wir stundenlang eine blaue Lichtquelle.
Dieser Blaulichtanteil wirkt oxidativ auf die Sehzellen der Netzhaut, insbesondere auf die Makula, und kann bei intensiver Blaulichtbelastung sogar die Sehzellen zerstören. Nach Meinung von Experten kann dies auf Dauer zu irreparablen Schäden auf der gesamten Netzhaut führen und die sogenannte altersbedingten Makula-Degeneration vorantreiben.

Schädigungen der Netzhaut durch intensive Blaulicht-Belastung
Das Auge ist ununterbrochen optischen Reizen ausgesetzt. Alles, was wir direkt ansehen, wird auf der Makula der Netzhaut abgebildet. Die Makula ist der wichtigste Teil der Netzhaut. Mit der größten Dichte an Sehzellen definiert sich hier der schärfste Punkt des menschlichen Sehens. Die Sehzellen außerhalb der Makula und in der Peripherie der Netzhaut dienen dem orientierenden Sehen. Das nicht sichtbare UV-Licht wird zum Großteil auf natürliche Weise von der Augenlinse herausgefiltert, während das Blaulicht nahezu ungehindert in das Auge eindringen kann.

 AMD-Altersbedingte Makula-Degeneration
Diese Augenerkrankung ist die Hauptursache schwerer Sehbehinderung bei Menschen ab ca. 60 Jahre. Zerstörte Sehzellen hinterlassen einen optisch wahrgenommenen schwarzen Punkt im Gesichtsfeld. Je größer der Bereich der zerstörten Sehzellen ist, desto größer ist der wahrgenommene Gesichtsfeldausfall. Eine fortgeschrittene altersbedingte Makula-Degeneration kann bis zur Erblindung führen.

Fazit
Wie dieser Artikel zeigt, ist Blaulicht, aufgrund des starken Einflussesauf die Ausschüttung von Melatonin, eine Steuereinheit für den menschlichen Biorhythmus. Zu viel Blaulicht kann das sensible System der Wach- und Schlafphasen stören.

Die häufige Folge ist ein veränderter, zu kurzer und unruhiger Schlaf, der keine ausreichende Erholung bietet. Die körperliche Belastung und das Stressempfinden steigen.

Davor gilt es sich zu schützen. Zum einen sollte man das Nutzungsverhalten an modernen Bildschirmgeräten überdenken, zum anderen den Einsatz aktueller Brillenglastechnologie forcieren.

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